Wohnhaus
Wichheimer Straße 25 · Buchheim
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_0885 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Wichheimer Straße 25, 51067 Köln |
| Baujahr | 1900 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 14.12.1981 |
| Stadtteil | Buchheim |
Um 1900 errichtet, Teil einer dreigeschossigen Wohnhausgruppe. Drei Achsen, ausgebautes Dachgeschoß, Wandvorlage auf der linken Achse, zweifarbige Backsteinfassade mit Gliederungen, Wandöffnungen mit flachem Segmentbogen, Fenster nach historischem Vorbild erneuert, Hauseingang durch Einmauern einer Brüstung zur Fensteröffnung verändert (Hauseingang heute in Nr. 7). Inneres bis auf die Kappendecke im Keller erneuert. Rückseite: Neue Putzfassade, einstiger Vorbau bis in das Dachgeschoß aufgestockt, neue Loggien und Balkone, neue Fenster und zum Teil neue Fensteröffnungen.
Der Mietwohnblock, dessen integraler Bestandteil o.g. Gebäude darstellt, ist ortsgeschichtlich bedeutend, da er den bürgerlichen Wohnbau des alten, sich um die Jahrhundertwende zu einem Arbeiterwohnort entwickelnden Orts Buchheim dokumentiert. Es handelt sich um die ersten Häuser, die von der GWG Köln-Dellbrück um 1900 errichtet wurden und seitdem in ihrem Besitz sind.
Die dreigeschossige Wohnhausgruppe gehört zu den frühen Beispielen des Genossenschaftsbaus in Köln. Die baukünstlerische Bedeutung besteht in der für den frühen Genossenschaftsbau charakteristischen Backsteinfassade (vgl. Keupstraße 97-117), welche sich bei diesem Wohnblock durch eine üppige, zweifarbige Gliederung und eine symmetrische Anordnung von gleichen Fassadenabschnitten auszeichnet.
Städtebaulich bildet der lang gestreckte, zweimal geknickte und ursprünglich aus zwölf Häusern (heute zu acht Hauseinheiten verändert) bestehende Mietwohnblock einen integralen Bestandteil innerhalb eines nahezu geschlossen erhaltenen Denkmalensembles an der Wichheimer Straße (Nr. 2-46, 5-27). Das Erscheinungsbild ist darüber hinaus geprägt durch individuell gestaltete Mietstockwerkbauten, von denen einige (Nr. 24, 30-40) durch reine Backsteinfassaden oder Putzfassaden mit Backsteindekor mit dem o.g. Wohnblock architektonisch korrspondieren.
Als prägender Teil einer weitestgehend innerhalb von 1880-1900 relativ einheitlich gestalteten Straße sind die ehemaligen Arbeiterwohnbauten somit in ihrer Gesamtheit zu erhalten.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0