Kirche St. Elisabeth

Höhenberger Straße 17 · Kalk

Baudenkmalnummer DE_05315000_A_1414
Typ Gebäude-Denkmal
BezeichnungKirche St. Elisabeth
Adresse Höhenberger Straße 17, 51103 Köln
Baujahr1909
Eigentumkirchliches Eigentum
Eingetragen seit 12.04.1983
Stadtteil Kalk

Die neugotische, dreischiffige Backstein-Hallenkirche St. Elisabeth entstand 1909 - 1911 nach Plänen von Johann Miebach. Der Vierkantturm steht seitlich der übergiebelten Hauptfassade, ein Knickhelm bildet den Abschluß. Das Satteldach ist über die Seitenschiffe herabgezogen und mit dem Chor-Neubau von 1956/57 (Dominikus und Gottfried Böhm) vereinigt (neuer Dachreiter).

Im Inneren überwölben Rippen-Sterngewölbe die vier Joche, hinter dem alten Triumphbogen öffnet sich der neue, querschiffartige Chorraum mit der flachen Apsis-Nische. Kleinformatige, gestufte Tonnengewölbe bilden hier den Abschluß; von den Architekten wurden Ornament-Symbol-Fenster hinzu komponiert. Die Ausstattung des Chores stammt von Hanns Rheindorf.

Die im Außenbau schlichte Backsteinkirche überrascht durch die eleganten Sterngewölbe im Inneren. Mit der Chor-Erweiterung von 1956/57, geschaffen durch die wohl produktivsten Architekten im Sakralbau des 20. Jahrhunderts, reiht sich St. Elisabeth in die Gruppe der spannungsreichen Kombinationsbauten aus Historismus und Moderne ein, die gerade das Kölner Erzbistum besonders auszeichnen. Beide Bauteile gelten hier im Sinne des Denkmalschutzgesetzes als schützens- und erhaltenswert in ihrem Zusammenklang.

Die Geschichte der Pfarrkirche ist eng mit dem um 1900 beginnenden Wachstum des Orts verknüpft (1911 Rektorat, 1918 Pfarre). Die Kirche vermag sich in dem Dreieckfeld, gebildet aus Höhenberger Straße, Olpener Straße und Frankfurter Straße, mit seiner heterogenen Bebauung gut zu behaupten; sie bildet einen unverzichtbaren Akzent.

Die Unterschutzstellung bezieht sich auf das Bauwerk und seine feste und bewegliche Ausstattung, deren Auflistung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird.

Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0