Wohn- u. Geschäftshaus

Bonner Straße 26 · Neustadt/Süd

Baudenkmalnummer DE_05315000_A_2045
Typ Gebäude-Denkmal
BezeichnungWohn- u. Geschäftshaus
Adresse Bonner Straße 26, 50677 Köln
Baujahrum 1890
Eigentumprivates Eigentum
Eingetragen seit 18.01.1984
Stadtteil Neustadt/Süd

Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Köln, da es die Erstbebauung des südlichen Gebiets des ehemaligen Rayongeländes und somit die Entstehungsgeschichte der Neustadt dokumentiert. Die Bebauung nach dem von H.J. Stübben 1881 erstellten Erweiterungsplan erfolgte in mehreren Phasen und ließ zwischen dem Severinswall und den preußischen Befestigungsanlagen Miet- und Geschäftshäuser für Bewohner mit mittleren bis gehobenen Wohnansprüchen entstehen.

Das viergeschossige Eckhaus (Ecke zum Zugweg) wurde um 1890 errichtet. Es zeigt zwei Backsteinfassaden (drei und fünf Achsen) mit Stuckgliederung im Stil der französischen Neo-Renaissance. Je ein Frontgiebel vor einem Mansarddach zu beiden Seiten betonen die jeweilige Fassadenmitte. Teilweise noch vorhandene, originale Fenster (Zugweg) ergänzen die ästhetische Einheit der Fassade.

Im Hausinneren ist eine Holztreppe erhaltenswürdig.

Städtebaulich akzentuiert das Haus die platzähnliche Kreuzung der Bonner Straße mit dem Zugweg und gleichzeitig bildet es ein Bindeglied zwischen der Bebauung der beiden Straßen: Es korrespondiert in Maß, Proportionen und Stil mit den Bauten Zugweg Nr. 2 - 6 einerseits und den Gebäuden Bonner Straße 24, 28, 20 andererseits.

Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0