Wohnhaus

Kochwiesenstraße 4 · Holweide

Baudenkmalnummer DE_05315000_A_2957
Typ Gebäude-Denkmal
BezeichnungWohnhaus
Adresse Kochwiesenstraße 4, 51067 Köln
Baujahrum 1890 bis 1900
Eigentumprivates Eigentum
Eingetragen seit 10.05.1985
Stadtteil Holweide

Der repräsentative Wohnbau im ehem. Ortskern von Schweinheim - das Dorf wurde erst 1910 der Ortschaft Holweide zugeschlagen - ist als Zeichen relativ hoher architektonischer Ansprüche aussagekräftiges historisches Zeugnis für die Ortsentwicklung von Holweide. Das dicht an der Straße gelegene, traufständige 2geschossige Haus hat fünf Fensterachsen und ein nicht ausgebautes Satteldach. Das Straßenbild prägt es durch seine dunkel-rotbraune Backsteinfassade, die durch rote und gelbe Ziegel - an Fensterbänken und Fensterverdachungen sowie als Gurt- bzw. Konsolgesimse - farblich akzentuiert wird. Der Denkmalwert wird beeinträchtigt durch die auffallend weiß geschlämmten Brandmauern (mit Werbeaufschrift), die (wegen zu großer Straßennähe) vermauerte zentrale Eingangstür und die modernen rückwärtigen Anbauten. Das Haus ist als Solitärbau ein Einzeldenkmal; zu einer offensichtlich vorgesehenen geschlossenen Straßenbebauung ist es nicht gekommen. Es steht innerhalb eines eher ungeordneten, vorwiegend am Verlauf des Strunderbaches orientierten Ortsgefüges, in dem es eine lockere Anbindung an verschiedenste Architekturformen (Stuckfassaden der Gründerzeit, Fachwerkhäuser) hat, wobei die etwa gleichzeitigen Backsteinbauten der Kölner Baumwollbleicherei stilistisch vergleichbar scheinen.

Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0