Wohnhaus
Sinnersdorfer Straße 141 · Roggendorf/Thenhoven
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_4434 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Sinnersdorfer Straße 141, 50769 Köln |
| Baujahr | um 1900 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 01.02.1988 |
| Stadtteil | Roggendorf/Thenhoven |
Das um 1900 errichtete giebelständige Backsteinhaus mit einfacher Stuckfassade zur Straße hin ist eine typische Häuslerstelle, wie sie noch heute für das Straßenbild von Roggendorf-Thenhoven bestimmend ist. Das 1 1/2 geschossige Anwesen unterscheidet sich von den anderen, etwa gleichzeitig errichteten Bauten durch die schwach gefugte Stuckfassade des Giebels, der an der Längsseite die Stuckeinfassung der Haustüre und eines Fensters entsprechen. Zur Straße hin zeigt das Haus je Geschoß 2 Fenster.
Alle Fenster wie auch die Haustüre wurden erneuert. Das Gebäude ist Teil einer kleinen winkelförmigen Hofanlage, deren Nebengebäude jedoch auch inzwischen in Wohnungen umgewandelt wurden. Zum Innenhof sind alle Satteldach gedeckten Bauten backsteinsichtig. Im Innern des Gebäudes ist eine originale Holztreppe mit Holzgeländer erwähnenswert.
Die beiden Straßendörfer Roggendorf und Thenhoven gehörten bis 1922 zur Bürgermeisterei Worrringen. Roggendorf hat entlang der Sinnersdorfer Straße weitgehend seine dörfliche Struktur, bestehend aus meist eingeschossigen Backsteinbauten, erhalten können. Dieses einheitliche Straßenbild wurde in Thenhoven teilweise durch modernere Bauten durchbrochen. Die Gehöfte in der Sinnersdorfer Straße dokumentieren in ihrer Gesamtheit den Stil und die Bauweise der ländlichen Bevölkerung um die Jahrhundertwende.
Städtebaulich ist das Objekt Teil eines relativ originalen erhaltenen Straßenraumes, dessen abwechslungsreiche Rhythmik von giebel- und traufständigen, meist 1 - 2-geschossigen originalen Häuslerstellen noch heute einen geschlossenen Eindruck erwecken. Innerhalb dieses Ensembles ist das o. g. Objekt schützenswert.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0