Wohnhaus
Plankgasse 58 · Altstadt/Nord
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_5220 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Plankgasse 58, 50668 Köln |
| Baujahr | um 1880 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 31.08.1989 |
| Stadtteil | Altstadt/Nord |
Erbaut um 1880, 4 Geschosse, 3 Achsen, Backsteinfassade mit Stuckgliederung im Stil der Neurenaissance; ausgebautes Dachgeschoss mit 1 Gaube; Erdgeschoss rustiziert (auf Sockel).
Original erhaltene Haustüre mit schmiedeeisernen Gittern vor Scheiben; Fenster modernisiert, im 3. OG mit originalen schmiedeeisernen Brüstungsgittern. Rückseitige Fassade backsteinsichtig. Im Inneren: im Vestibül schwarz/weißer, diagonal belegter Fliesenboden original erhalten (beschädigt); Wohnungstüren teilweise erhalten.
Das Gebäude gehört als unverzichtbarer Bestandteil zu den wenigen der Kölner Altstadt, die den 2. Weltkrieg überdauert haben. Im Eigelsteinviertel hat sich für Kölner Verhältnisse erfreulicherweise außerordentlich viel alte Bausubstanz erhalten (55 % bis 1918, 7 % 1918 – 1939, vergleichbar nur mit dem Bereich Ehrenstraße und um St. Severin). Die Plankgasse gehört zu den ältesten Straßen Kölns. Schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, erhielt sie ihre Bezeichnung vom nahebei gelegenen Plackhof. Ihre dichte Bebauung erfolgte im Rahmen des ab 1859 von J. P. Weyer ausgeführten Planes zur „Bebauung des Wahl’schen Gutes“. Das Haus Plankgasse 58, ein typisches Beispiel des Kölner Dreifensterhauses, dokumentiert und bewahrt als eines der letzten das ursprüngliche Erscheinungsbild der Straße zur Gründerzeit.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0