Kath. Kirche St. Laurentius

An St. Laurentius 1 · Lindenthal

Baudenkmalnummer DE_05315000_A_8534
Typ Gebäude-Denkmal
BezeichnungKath. Kirche St. Laurentius
Adresse An St. Laurentius 1, 50931 Köln
Baujahr1961 bis 1962
Eigentumkirchliches Eigentum
Eingetragen seit 17.04.2001
Stadtteil Lindenthal

Erbaut 1961-62

Architekt Emil Steffann

Um einen Innenhof gruppierter Gebäudekomplex bestehend aus der Pfarrkirche St. Laurentius im Osten, der Taufkapelle und dem Gemeindesaal im Norden und einem längsgerichteten Gebäude im Westen mit Sakristei, Pfarrbüro und Wohnungen. Die Gebäude aus Ziegeln errichtet. Flachdächer mit Rand aus Sichtbeton seit 1989 mit Bleiplatten verkleidet.

Hauptzugang von der Straße An St. Laurentius (ehem. Kringsweg 23) im Süden. Neben dem etwa 12 m hohen Baukörper der Kirche der niedrige Komplex der eingeschossigen Pfarrbauten. Erschließung durch den mittleren Eingangsbereich, errichtet in Art eines römischen Atriums als ein in der Mitte offener und von stützlosen Umgängen umgebener Innenhof. Auf der Nordseite der Kirche ein unter Straßenniveau liegender Garten mit rückwärtigem Zugang von der Eckertstraße als der östlichen Begrenzung des Geländes. Auf den Süd- und Ostseiten eine Grünanlage mit einem 1963 gepflanzten Baumbestand.

Eingangsbereich und Taufkapelle

Auf der Eingangsseite im Süden zwischen dem Pfarrgebäude und der Kirche eine zurückgesetzte Ziegelmauer unter vorkragendem Flachdach. Mit Bleiplatten verkleideter Dachrand. An beiden Mauerenden Durchgänge in den Innenhof mit Gittern verschließbar, links der äußere Zugang zum Pfarrgebäude, rechts der zum Kirchengebäude. In der straßenseitigen Mauerfront eine vergitterte Statuennische.

Der östliche Umgang als Zugangsweg zu Kirche und Taufkapelle breiter als die übrigen Umgänge. Bodenbelag aus rechteckigen Natursteinplatten und einzelnen Kieselmosaikfeldern. Die Decken der Umgänge mit Holzbrettern verschalt. Im Atriumsdach eine quadratische Öffnung. Am Dachrand vier axial angebrachte Wasserspeier, heute mit Blei verkleidet. Die ungedeckte Hoffläche mit Sandsteinplatten belegt und von Randstreifen eines Kieselmosaiks eingefasst. Im Boden unterhalb der Wasserspeier Auffangbecken (Basaltlava) für das herabfallende Regenwasser. In der Hofmitte das runde Becken eines Springbrunnens (Basaltlava). Abfluss des Brunnenwassers durch vier offene Rinnen in die Auffangbecken unterhalb der Wasserspeier.

Auf der Nordseite des Innenhofs die Tauf- und Werktagskapelle als ein eigenes Gebäude. Die unverputzten Ziegelmauern ohne Gliederung. In der hofseitigen Mauer seitlich versetzt ein kleines rechteckiges Fenster (50 x 32 cm), durch das bei Dunkelheit das Licht aus der Kapelle in den Innenhof leuchtet. In der Fensterlaibung ein senkrechtes Außen- und ein waagerechtes Innengitter, dazwischen blaues Antikglas. Im östlichen Hofteil zwischen Taufkapelle und Kirche ein Vorraum mit unverputzten Ziegelwänden und verglaster Eingangsseite. In der Nordwand ein kleines Fenster mit farblosem Antikglas, nach Westen der offene Zugang zur Taufkapelle, nach Osten eine Glastüre zum Kirchenraum.

Im Innern des Taufraums unverputzte Ziegelwände. Die Decke mit weiß gestrichenen Holzbrettern verschalt. Bodenbelag aus Natursteinplatten. In der Nordwand zum Garten ein rechteckiges Fenster mit Außengitter, Metallsprossen und Scheiben aus farblosem geblasenen Glas. Vor der Südwand ein aus Ziegeln gemauerter Blockaltar. Vor den übrigen Wänden umlaufende Mauersockel versehen mit Holzsitzen.

Unteres Geschoss

Zwischen Pfarrgebäude und Taufkapelle eine vom Atrium in das untere Geschoss führende Betontreppe. In der Treppenachse eine Holztür mit ebenerdigem Ausgang in den tiefer gelegten Garten. Die Gebäuderückseite zweigeschossig. In der Ziegelmauer oben das Fenster der Taufkapelle, unten der Gemeindesaal, mauerhohe Verglasung und zwei Schiebetüren zum Garten (Veränderung durch Scheiben in Kunststoffrahmen).

Ausstattung

Ehem. Grabkreuz von Melaten, um 1870, Ecke Eckertstraße/An St. Laurentius

Kruzifix, um 1946, Vorraum der Taufkapelle, früher im Atrium

Taufbecken, Sandstein mit Bronzedeckel, um 1946, Taufkapelle

14 Kreuzwegstationen aus Keramik, vor 1961 (H. Tophinke), Wände der Kapelle

Grundstein mit Laurentiusrelief, 1961 (J. Pechau), Kirchengebäude, Südwestecke

Brunnen und 4 Auffangbecken, 1962 (J. Pechau), Atrium

Osterleuchter, um 1962 (K. Balke), Taufkapelle

Außenbau der Kirche

Südansicht

Die straßenseitige Front, die eigentliche Schauseite der Kirche, als eine ungegliederte Ziegelmauer aufgeführt. Darin seitlich versetzt die Maueröffnung eines Nebeneingangs, die rechteckige Tür außen mit Kupferblech verkleidet. Der obere Mauerabschluss in Höhe eines etwa 1,80 m hohen Dachraums aus Beton. Unterhalb ein schmales Fensterband mit Betonstützen. Dachrand nachträglich mit Bleiplatten verkleidet. Am südöstlichen Ende eine Glocke ohne Schutzdach frei aufgehängt.

Westansicht

Zugang zur Kirche unter dem überdachten Umgang. In der Achse der Westmauer eine mit einer Kniebank ausgestattete weiß gekälkte Nische, darin in Augenhöhe des Knieenden ein kleines vergittertes Fenster (23 x 15 cm). Die Maueröffnung als sog. Anbetungsfenster axial auf den Altar im Innenraum ausgerichtet. Aus der Achse verschoben im nördlichen Mauerabschnitt der Haupteingang mit einer zweiflügeligen rechteckigen Holztür, außen mit Kupferblech verkleidet. Oberhalb des Umgangdaches die Ziegelmauer ungegliedert, das Fensterband und der Dachrand wie auf der Kirchensüdseite.

Ostansicht

Die Ziegelmauer hier ohne Fensterzone bis zum Dachrand aufgeführt. Im mittleren Wandbereich ein kleines Fenster, durch welches das im Innenraum brennende Ewige Licht nach außen leuchtet. Im nördlichen Mauerabschnitt ein Regenfallrohr aus Kupfer.

Nordansicht

Die zum Garten gerichtete Ziegelmauer von den anderen Ansichten durch eine erkerartig vorgesetzte Orgelempore unterschieden. Der quadratische Block als frei hängende Betonkonstruktion ausgeführt. Fensterzone und Dachrand den Süd- und Westseiten entsprechend gestaltet.

Innenraum der Kirche

Der über quadratischem Grundriss errichtete Raumkörper von Tageslicht spärlich beleuchtet. Ungegliederte Wände aus unverputzten Ziegeln. Lichteinfall allein durch das auf drei Seiten unmittelbar unter der Decke umlaufende schmale Fensterband. Die Oberfläche der Betoneinfassung gestockt. Verglasung mit farblosem Danziger Glas. Die Altarwand vollständig geschlossen. Die flache Decke mit weiß gestrichenen Kieferbrettern verschalt. Fußboden nach Osten leicht abgesenkt, Belag aus rechteckigen Sandsteinplatten unterschiedlicher Größe.

Vor der Nordwand eine Wendeltreppe zu der nach außen angebauten Orgelempore. Antritt aus Beton, Stufen, Spindel und Treppenwangen aus naturfarbenem Holz. Decke und Wände der Empore mit weiß gestrichenen Holzbrettern verschalt. - In der Westwand der Kirche das sog. Anbetungsfenster mit farbloser Verglasung. Im Südwesten des Raumes eine Wandnische mit eingebautem Beichtstuhl. Daneben eingemauerte Steigeisen für den Aufstieg zum Dachraum. - In der Südwand die rechteckige Holztür des Nebenausgangs. Daneben eine rechteckige Wandnische, heute Standort einer Marienstatue, ursprünglich für einen Beichtstuhl bestimmt. - In der Ostwand das kleine Ewig-Licht Fenster mit gefassten Bergkristallstückchen geschlossen. In der asymmetrisch abgeschrägten Laibung ein eisernes Fenstergitter mit der brennenden Lampe.

Der Altar vor der Ostwand seit 1988 nur auf einem einstufigen Podest stehend, zwei ehemals vorhandene Altarstufen in der Nachfolge der Liturgiereform entfernt. Auf dem Altarpodest Platten aus Mainsandstein. Hinter dem Altar drei in die Wand eingelassene Sedilien aus Sandstein. Der Tabernakel heute auf einer Stele rechts vom Altar aufgestellt, ursprünglich auf der Mensa stehend. Die Kirchenbänke auf drei Seiten um den Altar angeordnet, die mittleren Bänke durch einen Gang in zwei Blöcke unterteilt.

Ausstattung

Geläut

1 Glocke, 1961 (Petit u. Edelbrock, Gescher), am Dachrand der Südseite

Altäre

Blockaltar, 1962, Podest vor der Ostwand

Skulptur

Neubarockes Kruzifix, 20. Jh.(?), Ostwand

Madonna und Kind mit der Traube, um 1500, Südwand

St. Laurentius, spätbarock, Südwand

Sonstige Ausstattung

Violetter Ornat, 1935 (Th. Traut, Kölner Werkschulen), Sakristei

1 Radleuchter mit 24 Glaszylindern,1962 (K.O. Lüfkens), Deckenhängung

12 ‚Apostelleuchter‘,1964 (K. Balke), Nord-, Süd- und Westwand

6 Standleuchter, 1964/1988 (K. Balke), Altarpodest

Ambo, um 1988 (K. Balke), Altarpodest

Tabernakel, 1963/1988 (K. Balke), Sockel beim Altar

5 Türgriffpaare (4 in Tiergestalt), um 1962 (Th. Heiermann), Eingänge in Kirche und Sakristei

Pfarrgebäude mit Sakristei

Ziegelgebäude mit Flachdach, die südliche Schmalseite zur Straße An St. Laurentius ausgerichtet. Dachrand aus Beton, nachträglich mit Blei verkleidet. In der Südmauer ein doppeltes Fenster. In der Ostmauer 2 Fenster und die Eingangstür in das Pfarrbüro neben mauerhoher Verglasung. Der Westseite vorgelagert ein schmaler Garten. In der Westmauer eine Eingangstür zur Pfarrwohnung, eine Terrassentür und 4 Fenster (Pfarrwohnung), ferner eine Gartentür und 2 Fenster (Küsterwohnung).

Im Eingang des Pfarrbüros Natursteinboden. Nach Westen eine Tür zur Wohnung des Pfarrers, nach Norden ein Durchgang und eine rückwärtige Holztür zur Sakristei. Verputzte Wände, 1 Deckenfenster. Nach Osten ein Durchgangsraum mit 3 unverputzten Ziegelwänden und holzverschalter Decke. Dieser Raum oberhalb der Atriumstreppe gelegen und zur Atriumsseite mauerhoch verglast. In der Ostwand eine Holztür zur Taufkapelle, damit Herstellung eines inneren Verbindungswegs von der Pfarrwohnung, Sakristei und Taufkapelle in den Kirchenraum.

In der Ostmauer des Pfarrgebäudes auf Gartenniveau im Erdgeschoss 3 Fenster, die Eingangstür zur Küsterwohnung und eine Terrassentür, im Obergeschoss 4 Fenster, davon 1 zur Sakristei gehörig, 1 Betonbalkon mit Balkontür. Sämtliche Türen und Fenster erneuert (Türfüllungen, Tür- und Fensterrahmen aus Kunststoff). Die Nordmauer ohne Fenster. - Innen im Erdgeschoss ursprünglich das Jugendheim und eine Bibliothek eingerichtet, Räume als Besprechungszimmer und Depot genutzt. Im Nordteil die Küsterwohnung. Ein Zugang zu dieser Wohnung über die Atriumstreppe, ein weiterer von Höhe der Eckertstraße über einen Treppenweg entlang der nördlichen Kirchenmauer.

Bestandteil des Denkmals sind auch die übrigen im Besitz der Kirchengemeinde befindlichen liturgischen Geräte, Reliquiare, Gemälde, Skulpturen, Grabmäler und historischen Ausstattungsstücke, für die auf das Karteikarteninventar beim Stadtkonservator verwiesen wird. Außerdem werden alle ortsfesten Bodendenkmale einbezogen, die u.U. untertägig im Boden verborgen sind.

Die Kirche St. Laurentius und die Pfarrgebäude sind ein Baudenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG NW). Die o.g. historischen Ausstattungsstücke sind Teil des Baudenkmals im Sinne von § 2 Abs. 2 des DSchG NW. Sie bilden mit dem Baudenkmal eine Einheit von Denkmalwert. Das für die Qualifizierung als Baudenkmal notwendige öffentliche Interesse ist gegeben, da dieses Denkmal sowohl bedeutend für die Geschichte des Menschen und für Städte und Siedlungen ist, als auch künstlerische, wissenschaftliche und städtebauliche Gründe für seine Erhaltung und Nutzung vorliegen. Das ergibt sich aus Folgendem:

Die Pfarre St. Laurentius wurde bereits 1924 von der Mutterpfarrei St. Stephan in Köln-Lindenthal als eigenständige Gemeinde ausgegliedert. Gottesdienste fanden damals in der neugotischen Kirche des Alexianerklosters statt, das seit 1937 als Hildegardis-Krankenhaus geführt wurde. Nach Kriegszerstörungen 1944 wurde eine Notkapelle im Keller des Sockelgeschosses eingerichtet. Erst 1961 kam es zum Bau einer eigenen Pfarrkirche. Das verfügbare Grundstück an der Ecke Kringsweg/Eckertstraße war knapp bemessen für das umfangreiche Bauprogramm, das außer Kirche, Taufkapelle und Sakristei auch das Pfarrhaus, den Pfarrsaal, eine Küsterwohnung und ein Jugendheim umfassen sollte. Der Architekt Steffann löste die Bauaufgabe durch einen engen Zusammenschluss der Gebäude.

Emil Steffann (1899-1968) gehört zu den bedeutenden Architekten des ‚neuen Kirchenbaus‘, die in der Nachkriegszeit in Rheinland und Westfalen tätig waren. Sein Büro wurde 1950 in Bad Godesberg-Mehlem eröffnet. In der Folgezeit bis zu seinem Tod 1968 hat Steffann zahlreiche Kirchen, Klöster und Sozialbauten wiederhergestellt, erweitert oder neuerrichtet. Die Pfarrkirche St. Laurentius in Köln-Lindenthal zählt zu den acht Projekten, die Steffann in Köln realisieren konnte.

Das architektonische Konzept von St. Laurentius knüpft an frühchristliche und mittelalterliche Kirchen an, die einen Vorhof mit Brunnen aufweisen. Der im ‚Atrium‘ errichtete Brunnen mit den vier Wasserrinnen soll an die vier Paradiesströme erinnern. Einen Bezug zum historischen Kirchenbau zeigt auch die Taufkapelle, die als eigenständiger Bau konzipiert ist. Das ‚Atrium‘ dient als Eingangsbereich für die Gebäude und ihre unterschiedlichen Aufgabenbereiche. Durch seine Lage zwischen Kirche und Taufkapelle bietet der Innenhof auch die Möglichkeit der liturgischen Nutzung. Das Feuer für die Osterkerze kann hier in der Osternacht entzündet werden, und das Wasser für die Weihe des Taufwassers lässt sich schöpfen.

Der Außenbau von St. Laurentius entspricht dem Konzept des ,neuen Kirchenbaus‘. Steffann errichtet einen schmucklosen Kubus und verzichtet auf die Errichtung eines aufragenden Glockenturms, um den Eindruck von Repräsentation zu vermeiden. Die Gebäude fügen sich so sehr in die Bebauung des Universitätsviertels ein, dass 1993 ein ‚Wegekreuz‘ (ehemaliges Grabkreuz) an der Grundstücksecke aufgestellt wurde, um stärker auf die kirchliche Nutzung des Komplexes hinzuweisen. Als Baumaterial hat Steffann preiswerte Ziegel von zerstörten Gebäuden gewählt. Die Abbruchsteine mit ihrem uneinheitlichem Farbton geben den unverputzten Mauern eine lebendige Struktur und Farbigkeit.

Bei der Gestaltung des Innenraums hat Steffann eine Reduktion auf das Wesentliche gesucht. Unverputzte und schmucklose Ziegelwände umschließen einen Raum, der nur durch das Fensterband unterhalb der Decke belichtet ist. Durch die sparsame Lichtführung erhält der Raum einen meditativen Charakter. Die Einrichtung orientiert sich an den Forderungen der Liturgischen Bewegung, die Steffann bereits in 1930er Jahren zu seinem Anliegen gemacht hatte. Die Bänke sind auf den geosteten Altar ausgerichtet und auf drei Seiten um ihn angeordnet. Damit wird die Vorstellung der um den Altar versammelten Gemeinde zum Ausdruck gebracht, was sich als liturgisches Konzept erst nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962) durchsetzte. Da der Taufort in ein eigenes Gebäude verlegt und auf Seitenaltäre verzichtet wurde, bildet der Altar den zentralen liturgischen Ort. Die übrige Ausschmückung ist auf wenige Bildwerke (Marienfigur, Kirchenpatron) beschränkt. Wesentliches Element ist der große eiserne Radleuchter, der die Gemeinde gleichsam zusammenfasst.

In der Taufkapelle wurden Ausstattungsstücke aus der Notkapelle im Hildegardis-Krankenhaus aufgestellt. Dadurch wird an die Geschichte der Pfarrgemeinde vor der Errichtung einer eigenen Kirche erinnert.

Die Pfarrkirche St. Laurentius ist ein herausragendes Beispiel für die Sakralarchitektur der Nachkriegszeit, worunter der Architekt Steffann einen modernen, auf das Wesentliche zurückgeführten Kirchenbau verstand. Im Rückbezug auf die frühchristlich-mittelalterliche Architektur entstand ein Ensemble von mehreren in direktem baulichen Kontext stehenden Gebäuden. Die von Grünflächen umgebene Kirchen- und Pfarrbauten sind ein unverzichtbares Dokument für den Stadtteil Lindenthal und die Stadt Köln und als Denkmal unbedingt zu erhalten.

Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0