Abt-Herwegen-Str.
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Benannt nach Ildefons Herwegen (1874–1946), dem aus Köln stammenden Benediktiner und langjährigen Abt der Abtei Maria Laach (1913–1946), geboren in Junkersdorf. Herwegen führte die Eifel-Abtei zu einem der wichtigsten geistig-spirituellen Zentren des deutschen Katholizismus im 20. Jahrhundert. Er war zentrale Figur der Liturgischen Bewegung, die zur Erneuerung der Liturgie der katholischen Kirche führte und in das Zweite Vatikanische Konzil mündete. Maria Laach unter Herwegen war Treffpunkt katholischer Intellektueller — Konrad Adenauer fand 1934 dort Zuflucht vor dem NS-Regime.