Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

An der Basilika St.Severin

Länge
33 m
Hausnummern
50678: ungerade 1–1
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Stadtteil
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Direkt an der berühmten romanischen Basilika St. Severin — der Hauptkirche des südlichen Köln und namensgebend für das Severinsviertel (Vringsveedel). Die Kirche steht auf einem spätrömischen Friedhof aus dem 4. Jahrhundert; ihre Ursprünge reichen damit weit ins christliche Frühmittelalter zurück. Patron ist der hl. Severin von Köln († um 403), dritter dokumentierter Bischof Kölns und neben Ursula und Gereon einer der drei Stadtpatrone Kölns. Die heutige Basilika ist ein Sammelwerk aus Bauteilen des 9.–15. Jahrhunderts; im Krieg 1944 schwer beschädigt, wurde sie bis 1952 wiederaufgebaut. Der Severinen-Cluster im Stadtteil ist mit sechs Straßennamen (Severinsbrücke, Severinskirchplatz, Severinskloster, Severinsmühlengasse, Severinstr., Severinswall) der größte Heiligen-Cluster Kölns überhaupt.

Quellen:

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