Cordulastr.
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Benannt nach der hl. Cordula — der Legende nach eine der 11.000 Gefährtinnen der heiligen Ursula (siehe Ursulastr.), die mit ihr im 4./5. Jahrhundert als britische Pilgerinnen in Köln das Martyrium erlitten haben sollen. Cordula soll sich beim Anrücken der Hunnen im unteren Schiffsraum versteckt haben, später aber freiwillig herausgekommen sein, um den Martertod nicht zu meiden — sie wurde mit einem Pfeilschuss getötet. 1278 sprach Albertus Magnus (siehe Albertusstr.) im Kölner Weingarten gefundene Gebeine der heiligen Cordula zu — sie wurden in einer 1331 errichteten Kapelle verehrt. Die nahe Jakordenstr. ist eine typisch kölsche Verschmelzung der Doppelpatrozinien Jak(obus) + (Cor)dula.
Quellen: