Ernst-Wilhelm-Nay-Str.
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Benannt nach Ernst Wilhelm Nay (1902–1968), dem in Berlin geborenen Maler — einem der bedeutendsten deutschen Vertreter der abstrakten Nachkriegskunst. Nay studierte bei Karl Hofer in Berlin, wurde 1937 als „entarteter Künstler" gebrandmarkt und entwickelte ab 1945 in Hofheim und ab 1951 in Köln seinen unverwechselbaren Stil aus farbigen, schwingenden Scheiben und Augen-Motiven („Scheibenbilder" und „Augenbilder"). Nay vertrat Deutschland auf den Documenta I, II und III in Kassel und gilt als einer der wichtigsten deutschen Maler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Quellen: