Gereonsmühlengasse
Erinnert an eine ehemalige Mühle im Besitz des Stifts St. Gereon (siehe Gereonstr.). Wirtschaftlich gehörten zu den reichen mittelalterlichen Stiften nicht nur Höfe und Weinberge, sondern auch Mühlenrechte — eines der einträglichsten städtischen Privilegien, weil das Mahlen von Korn lebenswichtig war und der Mühlenherr einen festen Anteil am Mahlgut behielt. Die Gereonsmühle wurde bis ins 19. Jahrhundert betrieben und stand vermutlich am unteren Ende des heutigen Gereonswalls. Die Gasse ist Teil des bemerkenswert vollständigen Gereons-Quartiers mit insgesamt sechs Straßen-/Plätzennamen.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.