Germaniastr.
Benannt nach der Germania — der allegorischen Personifikation Deutschlands, die im 19. Jahrhundert nach den Befreiungskriegen und besonders nach der Reichsgründung 1871 zum politisch-kulturellen Identifikationssymbol des jungen Deutschen Reiches wurde. Die Germania wurde regelmäßig dargestellt als wehrhafte Frau mit Eichenkranz, Schwert und schwarz-rot-goldenem Banner; berühmt sind die Germania-Standbilder am Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim (1883) Die Germaniastraße wurde benannt nach einem gleichnamigen Eisenwerk, das hier im 19. Jhdt. zwischen der Bahnlinie und der Frankfurter Straße betrieben wurde. Ab 1919 errichtete die GAG (Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau) hier in Köln Höhenberg die gleichnamige Siedlung.
Die Germaniastr. verläuft im Wesentlichen parallel zum Güterbahnhof Kalk Nord. Sie beginnt an der Frankfurter Straße und endet an der Olpener Straße. Sie überquert
die L 55 a, die Verbindung von der Zoobrücke zur Autobahn A 3/4