Gremberger Wäldchen
Straßen- und Gebietsbezeichnung am Rand des gleichnamigen Stadtwaldes Gremberger Wäldchen. Das Wäldchen erinnert mit seinem Laubwald an die ursprüngliche Bewaldung der Niederterrasse der Kölner Bucht und gehört zu den Besonderheiten des rechtsrheinischen Grüngürtels. Die Geschichte reicht zurück bis zur Ersterwähnung des Gremberger Hofs 1003, als Erzbischof Heribert das umliegende Waldgebiet der Abtei Deutz schenkte. Mit der Säkularisation 1803 fiel der Forst an den Staat; 1899 erwarb die Stadt Köln eine etwa 72 Hektar große Waldparzelle, die der städtische Obergärtner Hermann Robert Jung ab 1901 als Naherholungsgebiet erschloss (Wegenetz, Forsthaus mit Gastwirtschaft). Heute wird das Gremberger Wäldchen durch Autobahn (A 4), S-Bahn-Trasse und Straßen stark eingegrenzt; Bürgerinitiativen wie „Grembi bleibt!" kämpfen für den Erhalt des Naherholungswerts.
Quellen: