Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Günter-Wand-Platz

Länge
30 m
Hausnummern
50667
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Stadtteil
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Benannt nach Günter Wand (1912–2002), einem der bedeutendsten Dirigenten Nachkriegsdeutschlands. Wand begann 1939 als Kapellmeister an der Kölner Oper; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Generalmusikdirektor der Stadt Köln und leitete in dieser Funktion ab 1946 das traditionsreiche Gürzenich-Orchester (siehe Gürzenichstr.) — bis 1974, also fast drei Jahrzehnte. International machten ihn vor allem seine späten Sinfonie-Aufnahmen mit dem NDR-Sinfonieorchester berühmt: Wand galt als „Meister der heiligen Nüchternheit", ein Asket der Partitur, dessen Brahms- und vor allem Bruckner-Aufnahmen weltweit als Maßstab gelten. Er erhielt zahlreiche Preise (Diapason d'Or, Deutscher Schallplattenpreis, Ehrendirigent verschiedener Orchester) und starb 2002 in der Schweiz.

Quellen: