Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Hans-Katzer-Str.

Länge
277 m
Hausnummern
50858: ungerade 1–41, gerade 2–84
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Stadtteil
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Johann, auch Hans genannt, Katzer war ein Kölner Politiker, der in den Anfängen der Bundesrepublik die Politik der Stadt Köln und später auch des Landes mitgestaltete. Seine Amtszeit für den Rat der Stadt Köln datiert auf den Zeitraum zwischen 1952 und 1958 und schon ein Jahr zuvor war er zudem Mitglied des Bundestages, dem er dann bis ins Jahr 1980 angehörte.

Die Straße, die durch ein Wohngebiet führt, ist über die Wilhelm-Schlombs-Allee, die Jakob-Kaiser-Straße und die Straße " An der Kapelle " zu erreichen.


Gründungsmitglied der CDU; Mitglied im Rat der Stadt Köln 9. 11.1952 -16.1.1958; Mitglied des Deutschen Bundestages 15. 10. 1957 - 4.11.1980; 26.10.1965 -21.10.1969 Bundesminister für Arbeit und Soziales; 1963 -1977 Vorsitzender d er CDU-Vereinigung CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft); seine Grabstätte befindet sich auf Melaten.

Benannt nach Hans Katzer (1919–1996), Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (1965–1969) unter Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger. Der Kölner Katzer war 1945 Mitbegründer der CDU, von 1957 bis 1980 Bundestagsabgeordneter und von 1963 bis 1977 Vorsitzender der CDU-Sozialausschüsse — der christlich-sozialen Strömung der CDU, die sich auf die katholische Soziallehre und die Tradition der christlichen Gewerkschaften beruft. Katzer war mit Elisabeth Kaiser verheiratet, der Tochter Jakob Kaisers (siehe Jakob-Kaiser-Str.); die Junkersdorfer Hans-Katzer-Straße bildet zusammen mit der Jakob-Kaiser-Straße und der Von-Nell-Breuning-Straße ein Quartier der christlich-sozialen Tradition.

Quellen: