Höhenfelder Mauspfad
Der Höhenfelder Mauspfad ist Teil der prähistorischen Mauspfad-Trasse, die eine Art Zollgrenze markierte. Mauspfad bedeutet ursprünglich Maut(h)pfad und bezeichnet eine Zollgrenze. Schiffe, die über den Rhein Köln ansteuerten mussten Abgaben zahlen bzw. ihre Waren in Köln anbieten (Stapelrecht). Um dies zu vermeiden wurden die Schiffe außerhalb der Kölner Einflussgrenzen entladen, die Waren wurden auf dem Landweg um die Kölner Einflussgrenzen transportiert und dann wieder auf die Schiffe verbracht. (siehe Dellbrücker Mauspfad und Dünnwalder Mauspfad).
Der Höhenfelder Abschnitt führt am gleichnamigen Höhenfelder See (siehe Dellbrück: Höhenfelder See) vorbei — einem ehemaligen Kiesabbaugebiet, das heute Naturschutzgebiet ist. Der Name Höhenfeld- erinnert an die ehemalige Honschaft Höhenfeld, die 1934 mit Höhenhaus vereinigt wurde.
Der Höhenfelder Mauspfad geht im Norden in den Dünnwalder Mauspfad über, hat im Süden keine Verbindung zu den anderen Mauspfadstraßen und endet am Thuleweg.