Holtestr.
Benannt nach Wigbold von Holte († 26. März 1304), Erzbischof von Köln 1297-1304 und damit Nachfolger Siegfrieds von Westerburg. Wigbold stammte aus einer westfälischen Adelsfamilie aus der Gegend um Osnabrück und war bei seiner Wahl durch das Domkapitel im Mai 1297 bereits hochbetagt, aber theologisch wie weltlich erfahren. Sein Episkopat stand unter dem Eindruck der Niederlage von Worringen: Wigbold konsolidierte die durch seinen Vorgänger geschwächte erzbischöfliche Macht, und unter ihm wurden zentrale Bauarbeiten am gotischen Domchor in Köln vollendet. Die Straße selbst entstand erst Ende der 1920er Jahre als Siedlungsstraße der Gemeinnützigen Heimstätten-Baugenossenschaft Köln-Worringen; eine Apotheke folgte 1928 als Erfüllung einer Auflage aus dem Eingemeindungsvertrag von 1922.
Quellen: