Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Kasernenstr.

Länge
486 m
Hausnummern
51103: ungerade 5–15, gerade 2–16
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach der Kronprinzen-Kaserne, die zwischen 1894 und 1896 in Kalk errichtet wurde. Die Stadt Kalk hatte sich nach langwierigen Verhandlungen mit der preußischen Verwaltung als Garnisonsstadt qualifizieren können – ein wichtiger Status, der mit Soldaten als regelmässigen Konsumenten und mit hoher militärischer Aufwertung verbunden war. Die Kaserne stand an der damaligen Kaiserstraße (heute Eythstraße). Rund um die Kaserne entstand ein gehobenes Quartier vor allem für Offiziere und höhere Beamte, in dem auch die Straßennamen Manteuffel und Falckenstein an preußische Generäle erinnern. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Entmilitarisierung des Rheinlandes durch die Versailler Verträge verlor die Kaserne ihre Funktion; das Gelände wurde nach und nach umgenutzt. Die Kasernenstraße erinnert namentlich an diese kurze militärische Periode des Stadtteils.

Quellen: