Katharinenpforte
Benannt nach der heiligen Katharina von Alexandrien, einer der populärsten Heiligen des Mittelalters und einer der Vierzehn Nothelfer. Der Legende nach soll Katharina im frühen 4. Jahrhundert in Alexandrien als gebildete Königstochter gegen Kaiser Maxentius christlich argumentiert haben; nach Folter mit dem nach ihr benannten Katharinenrad sei sie enthauptet worden. Sie ist Patronin der Theologen, Lehrer, Studenten, Bibliotheken, Wagner und Spitzenklöpplerinnen; ihr Gedenktag (25. November) markierte traditionell den Beginn des Bauernjahres-Endes. Die Endung "-pforte" verweist im rheinischen Straßennamen-Wortschatz oft auf einen historischen Durchgang oder eine Toranlage. Die Katharinenpforte gehört zum Frauennamen-Quartier in Ensen.
Quellen: