Marie-Luise-Nikuta-Platz
Benannt nach Marie-Luise Nikuta (1938–2020, geb. Oberbrinkmann), in Köln-Nippes geborener Mundartsängerin und einer der bekanntesten Karnevalskünstlerinnen der Stadt. Mit 13 Jahren sang Nikuta beim Kölner Kinderchor ihren ersten Hit „Mer fiere Fastelovend"; ab 1968 widmete sie sich nach Versicherungsfachfrau-Ausbildung professionell der Musik. Ihren Spitznamen „Königin des Mottoliedes" trug sie zu Recht: Über 30 Jahre lang komponierte und sang sie das jährliche Mottolied des Kölner Karnevals. Insgesamt schrieb sie über 160 Karnevalslieder — Hits wie „Dat ahle Sofa", „Kölsch, kölsch, kölsch", „Wenn die Engelcher ens Fastelovend fiere". Sie engagierte sich auch für den Cologne Pride, für den sie 2003 ein Mottolied schrieb. Als einzige Frau erhielt sie die Willi-Ostermann-Medaille. Sie starb im Februar 2020 in Köln; der Platz am Rudolfplatz wurde 2021 nach ihr benannt.
Quellen: