Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Reinekestr.

Länge
216 m
Hausnummern
51145: ungerade 1–33
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Stadtteil
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Benannt nach „Reineke Fuchs" (1794), dem Versepos von Johann Wolfgang von Goethe, mit dem er das mittelalterliche Tier-Epos „Reynke de Vos" (1498) in Hexameter-Sprache neu erzählte. Reineke der Fuchs ist der listige Anti-Held, der sich am Königshof Wolf, Bär, Löwe und vielen anderen überlegen erweist und mit Schlauheit, Bauernschlä und Gerissenheit alle Strafe entgeht. Goethe verfasste das Werk während des ersten Koalitionskrieges 1793 als „unheiliger Welt-Bibel" und Spiegel der politischen Wirren der Zeit. Das Werk hat über Generationen hinweg Generationen von Lesern fasziniert; in Köln gibt es heute auch die Bar Reineke Fuchs in der Aachener Straße. Die Reinekestraße fügt sich in das Goethe-Quartier Urbachs ein.

Quellen: