René-Magritte-Promenade
| Stadtteil | Junkersdorf |
|---|---|
| Stadtbezirk | 3 – Lindenthal |
| Postleitzahl | 50858 |
| Länge | 150 m |
| Hausnummern | 50858: ungerade 1–17 |
| Straßenschlüssel | 05965 |
René Magritte war ein belgischer Maler, der sich dem Surrealismus verschrieben hatte. Als Kind hatte der 1898 geborene René eine schwere Zeit - der Selbstmord seiner Mutter wirkte sich auf den Jungen traumatisch aus. Zunehmend flüchtete er sich in die Literatur und später in die Malerei. Seine frühen Werke entstammten dabei verschiedensten Stilen, bevor er sich ab 1927 zunehmend dem Surrealismus widmete. 1967 verstarb René Magritte an den Folgen einer Krebserkrankung.
Die René-Magritte-Promenade kann über die Wilhelm-Schlombs-Allee erreicht werden. Die modern gestalteten Häuser an ihrer Seite werden von zahlreichen Bäumen und einem Kanal geschmückt.
Benannt nach René Magritte (1898–1967), dem belgischen Maler und einem der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus. Magrittes philosophisch-poetische Bilder hinterfragen mit ironischem Witz die Beziehung zwischen Bild und Wirklichkeit. Sein berühmtestes Werk La Trahison des images (1929) zeigt eine Pfeife mit der Bildunterschrift „Ceci n'est pas une pipe" („Dies ist keine Pfeife") und ist zum Schlüsselbild der modernen Bildtheorie geworden. Charakteristisch sind seine Männer mit Bowler-Hut, schwebende Felsen, Wolken-Äpfel und der berühmte „blaue Himmel mit Wattewolken". Die Promenade gehört zum Junkersdorfer Maler-Quartier rund um den Stüttgenhof.