Repgowstr.
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Benannt nach Eike von Repgow (um 1180 – nach 1233), dem sächsischen Adligen und Verfasser des Sachsenspiegels (um 1220–1235) — des bedeutendsten und einflussreichsten Rechtsbuchs des deutschen Hochmittelalters. Eike kompilierte das in seiner Heimat geltende sächsische Gewohnheitsrecht und schrieb es als erstes deutsches Rechtsbuch in deutscher Sprache (mittelniederdeutsch) statt in Latein nieder. Der Sachsenspiegel galt jahrhundertelang in weiten Teilen Norddeutschlands, Sachsens, Holsteins, Brandenburgs und Schlesiens als Hauptrechtsquelle und beeinflusste auch Polen, Ungarn, Böhmen und das Baltikum.
Quellen: