Sporergasse
Länge
145 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–19, gerade 2–2a
Fotografien
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Stadtteil
Nach Kriegsende 1946 · Historisch
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Wie Bechergasse, Bolzengasse und Schwertnergasse eine mittelalterliche Berufsgasse — benannt nach den hier ansässigen Sporenmachern (mhd. „Sporer"). Sporen waren im mittelalterlichen Reitwesen unverzichtbar: Stahl- und Eisensporen, oft kunstvoll mit Messing und Silber verziert, gehörten zur Standard-Ausrüstung jedes Reiters und Ritters. Die Sporenmacher waren spezialisierte Schmiede; sie waren Teil der Schmiede-Zunft (Schmiedegaffel), deren Patron der hl. Eligius war (siehe Elogiusplatz). Mit dem schwindenden Reitkulturen im 19. Jahrhundert verschwand das Gewerk — der Straßenname blieb als ein weiterer Baustein im Geflecht der Kölner mittelalterlichen Berufs-Topografie.
Quellen:
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Nach Kriegsende 1946