Zollstocker Weg
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Wie der gesamte Stadtteil benannt nach dem alten Zollstock — einer kleinen Schlagbaum-Zollstation, die der Kölner Erzbischof um 1770 an der Kreuzung des Feldweges (später Zollstocksweg) mit dem ringförmig um Köln laufenden Bischofsweg errichten ließ. Der Begriff Zollstock bedeutet hier nicht das Messinstrument, sondern — wie in Bilderstock oder Bienenstock — eine kleine, freistehende Anlage am Wegesrand. 1888 wurde der Bereich aus der Bürgermeisterei Rondorf nach Köln eingemeindet; damals lebten hier nur etwa 210 Menschen.