Wohnhaus
Elsaßstraße 7 · Neustadt/Süd
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_2249 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Elsaßstraße 7, 50667 Köln |
| Baujahr | um 1890 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 17.04.1984 |
| Stadtteil | Neustadt/Süd |
Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Köln, da es die Erstbebauung des südlichen Gebiets des ehemaligen Rayongeländes und somit die Entstehungsgeschichte der Neustadt dokumentiert. Die Bebauung nach dem von J. Stübben 1881 erstellten Erweiterungsplan erfolgte in mehreren Phasen und ließ zwischen dem Kartäuserwall und den preußischen Befestigungsanlagen Miets- und Geschäftshäuser für Bewohner mit unterschiedlichen Wohnansprüchen entstehen. In der Elsaßstraße entstanden in den 80er bis 90er Jahren vor allem Mietshäuser für Arbeiter und Angestellte der nahen Industrie (Felten & Guilleaume, Bindfadenfabrik Rosenthal).
Das viergeschossige Haus Elsaßstraße 7 wurde um 1890 errichtet. Es zeigt eine dreiachsige Stuckfassade mit plastischer Gliederung im Stil der italienischen Neorenaissance. Im Hausinneren ist erhaltungswürdig: eine Flurtür und Deckenstuck im Hausflur, eine originale Holztreppe und Wohnungseingangstüren zum Anbau im Treppenhaus und die originale Grundrißstruktur der Wohnräume. Das o. g. Objekt stellt das ehemals für Köln charakteristische Drei-Fenster-Haus auf L-förmigem Grundriß dar. Mit den Häusern Elsaßstraße Nr. 1, 3, 9, 15, 17, 19, 34 und 36 bildet es in Maß, Proportionen, Stil (Neorenaissance) und sozialer Bestimmung (gebaut für Angestellte bzw. Handwerker) korrespondieren und somit das Erscheinungsbild dieser Parallelstraße zum Ring wesentlich mitprägen.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0