Wohnhaus
Elsaßstraße 59 · Neustadt/Süd
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_2252 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Elsaßstraße 59, 50667 Köln |
| Baujahr | um 1890 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 17.04.1984 |
| Stadtteil | Neustadt/Süd |
Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Köln, da es die Erstbebauung des südlichen Gebiets des ehemaligen Rayongeländes und somit die Entstehungsgeschichte der Neustadt dokumentiert. Die Bebauung nach dem von J. Stübben 1881 erstellten Erweiterungsplan erfolgte in mehreren Phasen und ließ zwischen dem Karthäuserwall und den preußischen Befestigungsanlagen Miets- und Geschäftshäuser für Bewohner mit unterschiedlichen Wohnansprüchen entstehen. In der Elsaßstraße entstanden in den 80er bis 90er Jahren vor allem Mietshäuser für Arbeiter und Angestellte der nahen Industrie (Felten & Guilleaume, Bindfadenfabrik Rosenthal).
Das viergeschossige Haus Elsaßstraße 59 wurde um 1890 errichtet. Es zeigt eine vierachsige gelbe Backsteinfassade mit roter Backsteingliederung mit mächtigem Kranzgesims in stilistischer Anlehnung an die italienische Neorenaissance. Im Hausinneren ist erhaltungswürdig: Terrazzofußboden im Hausflur, Holztreppe und originale Wohungseingangstüren (EG) im Treppenhaus. Mit dem Nachbarhaus (Eckhaus Merowingerstraße 16) und den Bauten Elsaßstraße 61 - 63, 48, 6, 4, 2 bildet das o. g. Objekt ein Ensemble von Backsteinbauten, die untereinander in Maß, Proportionen, Material und stilistischer Gestaltung (Neorenaissance) korrespondieren und die das Erscheinungsbild dieser Parallelstraße zum Ring wesentlich mitprägen.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0