Wohnhaus

Elsaßstraße 40 · Neustadt/Süd

Baudenkmalnummer DE_05315000_A_2254
Typ Gebäude-Denkmal
BezeichnungWohnhaus
Adresse Elsaßstraße 40, 50667 Köln
Baujahr1905
Eigentumprivates Eigentum
Eingetragen seit 17.04.1984
Stadtteil Neustadt/Süd

Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Köln, da es die Erstbebauung des südlichen Gebietes des ehemaliges Rayongeländes und somit die Entstehungsgeschichte der Neustadt dokumentiert. Die Bebauung nach dem von J. Stübben 1881 erstellten Erweiterungsplan erfolgte in mehreren Phasen und ließ zwischen dem Kartäuserwall und den preußischen Befestigungsanlagen Miets- und Geschäftshäuser für Bewohner mit unterschiedlichen Wohnansprüchen entstehen. In der Elsaßstraße entstanden in den 80er bis 90er Jahren vor allem Mietshäuser für Arbeiter und Angestellte der nahen Industrie (Felten & Guilleaume, Bindfadenfabrik Rosenthal).

Das viergeschossige Haus mit Frontgiebel und Toreinfahrt wurde 1905 errichtet. Es zeigt eine dreiachsige Fassade mit flachem Erker, Frontgiebel und Stuckgliederung im Jugendstil. Im Hausinneren ist erhaltungswürdig: Terrazzofußboden im Flur und Terrazzofußboden mit Eisengeländer im Treppenhaus. Das o. g. Objekt stellte eine Variante des ehemals für Köln charakteristen Drei-Fenster-Hauses auf L-förmigem Grundriß dar. Durch Verdoppelung (erste Achse) bzw. Verdreifachung (zweite Achse von Fensterachsen und Erweiterung des Anbaus erhielt es) einen großstädtischen Charakter. Mit den Bauten Elsaßstraße 65 und 38 bildet das o. g. Haus ein städtebauliches Ensemble von Jugendstilhäusern, die die Endphase der Erstbebauung dieser Parallelstraße zum Ring dokumentiert.

Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0