Herler Mühle (ehem. Wassermühle)
Buchheimer Ring 87 · Buchheim
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_2539 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Herler Mühle (ehem. Wassermühle) |
| Adresse | Buchheimer Ring 87, 51067 Köln |
| Baujahr | 18. Jahrhundert |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 23.07.1984 |
| Stadtteil | Buchheim |
Hofanlage bestehend aus
Mühlengebäude: Bruchmauerwerk des unteren Mühlenraums aus dem 14. Jh., zwei Geschosse, fünf Achsen, Satteldach, geschlämmte Backsteinfassade, hinterer nordöstlicher Teil in Holzfachwerk, Dachhäuschen, Eingangstür (1650); Holzmühlenrad. Im Innern original erhalten: Teile des Mahlwerks.
und
Wohnhaus: 19. Jh., zwei Geschosse, fünf Achsen, Satteldach, verschiefertes Fachwerk, originale Fenster mit Schlagläden, originale Haustür. Im Inneren original erhalten: Fußbodenfliesen im Hausflur, Holztreppe, Grundriß der Innenräume.
Daran anschließend ein eingeschossiges Wirtschaftsgebäude mit geschlämmter Backsteinfassade und Satteldach.
Scheune: geschlämmte Backsteinfassade, Satteldach.
Wirtschaftsgebäude (ehem. Remise): eingeschossig, geschlämmte Backsteinfassade, Mansarddach, alte Holzfenster, Eingangstür (20er Jahre des 20. Jh.)
Stallungen: eingeschossig, backsteingefülltes Fachwerk, Satteldach.
Weitere originale Bestandteile der gesamten Anlage: schmiedeeisernes Tor, gußeiserne Wasserpumpe.
Die Herler Mühle, die seit fränkischer Zeit bis ins 17. Jh. hinein mit der Herler Burg ein Besitztum bildete, ist - neben der Burg - einziges Zeugnis des alten Buchheim. Gemeinsam mit der Iddelsfelder und Wichheimer Mühle ist sie die einzige erhaltene Wassermühle in Köln. Die geschlossene, im typisch bergischen Stil errichtete Fachwerkhofanlage, die teilweise verschiefert ist, diente lange Jahre als Öl- und Mahlmühle. Ein altes Mühlrad mit Teilen des Mahlwerks und ein Dachhäuschen über dem Eingang des Mühlengebäudes weisen auf die ursprüngliche Nutzung des Hauses hin. Die Herler Mühle veranschaulicht das Erscheinungsbild einer Gewerbestätte aus dem 14. Jh. bzw. deren Ausbau im 18. und 19. Jh., anhand dessen ein Einblick in die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse in Buchheim gegeben wird. Mit der Lage - freistehend - inmitten eines Landschaftsschutzgebiets dokumentiert das o. g. Objekt (zusammen mit Haus Herl) von der ehemaligen ländlichen Ansiedlung Buchheim.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0