Maschinenbauschule
Ubierring 48 · Neustadt/Süd
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_2903 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Maschinenbauschule |
| Adresse | Ubierring 48, 50678 Köln |
| Baujahr | 1902 bis 1904 |
| Architekt / Planung | Schilling |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 25.03.1985 |
| Stadtteil | Neustadt/Süd |
Erbaut 1902 bis 1904 nach Plänen des Architekten Schilling; nach starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg Aufstockung um ein Geschoß und vereinfachter Wiederaufbau der Seitenrisalite und des Mittelrisalits. 4geschossiges Gebäude zu 21 Achsen mit 4achsigen Seitenrisaliten und 3achsigem, gewölbtem Mittelrisalit. EG- und Eckeinfassung der Risalite durch Putzquaderung; segmentbogige Fenster. Im EG Mittelrisalit mit rundbogigem Hauptportal und zwei Seitenportalen mit Oberlicht; trennende Dreiviertelsäulen mit Gebälkstükken. Oberhalb des profilierten Stockgesims die Mittelachse flankierdene, kollosale Halbsäulen mit Maskenkapitellen und Gehängen. Seitenrisalite und Zwischenstücke mit hochrechtekkigen Fenstern mit Werksteinrahmung. Fenster im 1. OG z. T. mit geschwungener Verdachung. Im Innern Treppenhaus, Eingangshalle und anschließende Flure erhalten.
Die Maschinenbauschule wurde nach zweijähriger Bauzeit am 01. Okt. 1904 feierlich eröffnet. Das Gebäude zählt mit dem etwa gleichzeitig (1904 - 1906) errichteten RautenstrauchMuseum zu den repräsentativsten Gebäuden des Ubierrings. Diese, auf Repräsentation bedachten, Gebäude waren vor dem Zweiten Weltkrieg charakteristisch für die Ringbebauung, die von Stübben bewußt als "Kette festlicher Räume" gedacht war. Trotz der schweren Kriegszerstörungen und des stark vereinfachten Wiederaufbaus der zerstörten Teile ist die Maschinenbauschule als eins der wenigen überhaupt erhaltenen öffentlichen Gebäude entlang der Ringe bedeutend für die bauliche Entwicklung der Stadt Köln zu Beginn des 20. Jh. Weiterhin ist das Gebäude als Teil des fast vollständig erhaltenen Ensembles auf beiden Seiten der 1899 bis 1901 angelegten Grünanlage bedeutend für die städtebauliche Konzeption der Kölner Südstadterweiterung.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0