Wohnhaus
Klettenberggürtel 33 · Klettenberg
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3479 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Klettenberggürtel 33, 50939 Köln |
| Baujahr | um 1910 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 10.03.1986 |
| Stadtteil | Klettenberg |
Mit dem um die Jahrhundertwende kunstvoll gestalteten Bebauungsplan beginnt die Besiedlung Klettenbergs zwischen Gottesweg und Klettenberggürtel, die sich in den 20er Jahren in Richtung Rhöndorfer Straße und Klettenberggürtel fortsetzt. Das um 1925 erbaute o. g. Objekt gehört zum späteren Besiedlungsabschnitt und ist ein Dokument des Baubestandes der überwiegend errichteten Reihen- und Einzelhäuser jener Zeit.
Das einseitig angebaute, 2geschossige, 3achsige Wohnhaus mit scharriertem grobkörnigen Putzsockel, Putzfassade und DG mit Dachhäuschen und -gaupe gliedert sich an der Nordseite im EG in Paterreerker, Nebeneingang mit Treppenaufgang und einem dazwischen befindlichen Fenster, das oben und unten durch Gesimse Haustür und Erker verbindet. Zwischen EG und 1. OG vermittelt die Verdachung des Erkers, die bis unter das Fensterbankgesims des 1. OG reicht; über den Fensterstürzen im 1. OG verläuft ein schmales Gurtgesims. Durch den Fortlauf der Gesimse setzt sich auf der Ostseite, an der sich der überdachte Haupteingang befindet - durch ein Fenstersturzgesims mit zwei flankierenden Fenstern verbunden -, die 3zonige Fassadengliederung fort. Links zeigt diese Fassade hinter der Traufe einen stufenförmigen Abschluß durch die Anbauten der rückwärtigen Fassade, wo das der Fassade vorgezogene EG einen Abschluß durch den erkerartigen Anbau vor dem Risalit im 1. OG findet.
Innerhalb der Besiedlung Klettenbergs hat der zentrale Schnittpunkt Klettenberggürtel/Siebengebirgsallee besondere Gewichtung: Zum einen, weil der Klettenberggürtel einen Abschnitt veranschaulicht zwischen dem nördlichen Ortsteil mit seinem einheitlichen Straßenbild, bestimmt von hohen Giebeln, Erkern und Vorgärten und dem südlichen Ortsteil mit seiner niedrigen, offenen Bauweise, überwiegend mit Einzel- und Reihenhäusern: Zum anderen, weil die Siebengebirgsallee als Haupterschließungsstraße beide Ortsteile verbindet. Das in der Nähe dieses Schnittpunkts gelegene o. g. Gebäude dokumentiert den Beginn des südlichen Besiedlungsabschnitts, der sich planerisch auf die Anlage des Klettenbergparks bezieht und einen Bezug dieses Ortsteil zu äußeren Grüngürtel herstellt.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0