Wohnhaus
Grafenmühlenweg 28 · Dellbrück
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_4364 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Grafenmühlenweg 28, 51069 Köln |
| Baujahr | um 1925 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 09.12.1987 |
| Stadtteil | Dellbrück |
Das 1921 vom Architekten Wilhelm Riphahn entworfene Wohnhaus ist Teil eines Doppelhauses (Nr. 26). Kunsthistorisch wichtig ist das zweieinhalbgeschossige, walmdachgedeckte Haus mit Dacherker und vortretendem (Garagen-) Seitenflügel als Teil einer spiegelbildlich komponierten Doppelhausanlage. Erhalten sind Vorgarten mit Resten der alten Einfriedung. Putzfassade mit annähernd quadratischen Fenstern verschiedener Formate (nicht stilgerecht erneuert) und Schlagläden. Betonte Eingangssituation mit originaler Haustür und sprossengeteiltem Oberlicht, dessen Bogen sich am Dacherkerfenster wiederholt. Dacherker mit Dachgesims und Zwerchdach, vortretender eingeschossiger Seitenflügel - gleichzeitig Verbindungselement zur nächsten Doppelhauseinheit - mit Sattel- bzw. Walmdach; Rundbogen- und Garagentür erneuert.
Ortsgeschichtlich bemerkenswert ist das Teilhaus in der Reihe von drei gleichartigen Doppelhäusern (Nr. 18 - 28) am noch wenig besiedelten Ortsrand von Dellbrück durch seine Zugehörigkeit zu einer einheitlichen qualitätvollen städtebaulichen Maßnahme, die mit Gärten vor und hinter dem Haus dem Wohnvorortcharakter Dellbrücks Rechnung trug. Neu ist auch die Integration von einer Garage, sie zeigt, daß die Gasmotorenfabrik Köln-Deutz die Häuser für bessergestellte Mitarbeiter errichten ließ.
Städtebaulich unentbehrlich ist das Gebäude als Teil des Doppelhauses und wegen seiner Zugehörigkeit zu der gesamten Gebäudegruppe nach dem Entwurf Riphahns (Nr. 18 - 28). Um 1950 wurde das Ensemble durch zwei Mehrfamilienhäuser mit ähnlichem Dekorprinzip symmetrisch vervollständigt.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0