Siedlung "Göttersiedlung"
Wodanstraße 52 · Rath/Heumar
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_4908 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Siedlung "Göttersiedlung" |
| Adresse | Wodanstraße 52, 51107 Köln |
| Baujahr | um 1928 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 14.04.1989 |
| Stadtteil | Rath/Heumar |
Um 1928 erbaut, Architekten Pasmann und Bonn, 2 Geschosse, 3 Achsen, Doppelhaushälfte mit Nr. 54, Putzfassade, Eckloggia, Walmdach mit axialer Dachgaube, originale Sprossenfenster mit Klappläden, zurückliegender Hauseingang, Haustüre erneuert.
Rückwärtige Fassade verputzt, Wintergarten, Balkonloggia und Glasdach.
Im Inneren original erhalten: Parkettboden im EG, aufwendige Holztreppe mit Holzgeländer, ornamentierte Wandfliesen im Wintergarten, Innenausstattung weitgehend original.
Bei dem o.g. Objekt handelt es sich um ein Baudenkmal gem. § 2 Denkmalschutzgesetz (DSchG NW). Für das öffentliche Interesse an seiner Erhaltung und Nutzung sprechen folgende ortsgeschichtliche, baugeschichtliche und städtebauliche Bedeutungskriterien:
Das Objekt ist Teil der sog. Göttersiedlung, die von 1920 bis 1938/39 für Beamte und Angestellte der Stadt Köln auf einem städtebaulich vorgegebenen Gesamtgrundriß errichtet wurde. Die als Eigentum der Bewohner erbauten Häuser knüpfen stilistisch an historische Vorbilder, z.B. des bergischen Barocks an, teilweise übernehmen sie in Anlehnung an bürgerliche Villen, wie bei dem obigen Objekt, Stilelemente des Bauhauses und des Expressionismus. Die Wohnhäuser der Siedlung wurden von verschiedenen Architekten entworfen.
Die am Rande der Mittelterrasse im Königsforst auf dem sog. Baggerfeld errichtete Siedlung ist an einem differenzierten, wenn auch rechtwinklig geschnittenem Straßensystem geplant, das sich axialen Sichtbezügen und städtebaulichen Schwerpunkten unterwarf.
Das o.g. Objekt ist wesentlicher Teil dieser städtebaulichen Anlage, die gerade in der Wodanstraße noch heute weitgehend ablesbar ist, während nach 1945 die Planung im östlichen Bereich aufgegeben wurde.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0