Wohnhaus
Fleischmengergasse 8 · Altstadt/Süd
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_7038 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Fleischmengergasse 8, 50676 Köln |
| Baujahr | 1957 |
| Architekt / Planung | Karl Selg |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 24.01.1994 |
| Stadtteil | Altstadt/Süd |
Erbaut: 1957, Architekt Karl Selg, Bonn; 4 Geschosse, Putzfassade, flachgeneigtes Satteldach; Erdgeschoß steinmetzmäßig bearbeitet, zwei Fenster links, ein Fenster rechts neben der Haustür; 1. - 3. Obergeschoß zweiachsig, Fenster jeweils in den äußeren Achsen; Fenster erneuert, Haustür original. Brüstungsflächen, äußere Rahmung und bandartige Stockwerkgesimse plastisch hervortretend und farblich abgesetzt (gelb, blau, weiß). Rückseite verputzt, Flächen farbig (braun, gelb, eierschalenweiß, olivgrün), drei Loggien, originale Gartentür. Im Innern original: Terrazzoboden, Terrazzotreppe.
Das genannte Objekt befindet sich im Griechenmarktviertel in der Kölner Altstadt, das im Zweiten Weltkrieg zu 90 % zerstört worden ist.
Das Griechenmarktviertel, ein ursprünglich dicht besiedeltes Wohn- und Gewerbegebiet, das schon zur Römerzeit bebaut war, ist ein bedeutendes Zeugnis eines innerstädtisches Wohnviertels.
Das Wohnhaus Fleischmengergasse 8 dokumentiert zusammen mit dem Wohn- und Geschäftshaus Fleischmengergasse 12 und dem Nachbarbau Fleischmengergasse 10 sowie mit ähnlich gestalteten Wohnbauten in der Peterstraße (9, 11) die Nachkriegsarchitektur.
Die künstlerische Gestaltung der Fassaden zeichnet sich durch eine klare Gliederung aus. Das jeweilige dunkel zurücktretende Erdgeschoß ist flächig ausgebildet. Die Obergeschosse zeigen plastisch vortretende und farblich akzentuierte sowie zurückliegende Flächen. Ihr Zusammenspiel belebt das Erscheinungsbild der Fassaden und weist die Wohnbauten als qualitätvolle, zu bewahrende Dokumente aus.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0