Wohnhaus
Fleischmengergasse 10 · Altstadt/Süd
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_7053 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Fleischmengergasse 10, 50676 Köln |
| Baujahr | 1959 |
| Architekt / Planung | Hubert Molis |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 07.03.1994 |
| Stadtteil | Altstadt/Süd |
Erbaut: 1959, Architekt: Hubert Molis, Köln; 1976: Ausbau des Dachgeschosses (Architekt: Helmut Minnik, Köln).
4 Geschosse, flach geneigtes Satteldach, 2 Achsen, Erdgeschoß und linke Achse mit Haustür zurückliegend. Fenster überwiegend original, Haustür erneuert. Rückseite verputzt, balkonartige Loggien mit gelber Backstein-Brüstung.
Im Inneren original: Kunststein-Bodenplatten, Terrazzotreppe, Metallstabgeländer mit Kunststoff-Ummantelung (grau und gelb), schwarzer Mipolamhandlauf.
Das genannte Objekt befindet sich im Griechenmarktviertel in der Kölner Altstadt, die im zweiten Weltkrieg zu 90 % zerstört worden ist. Das Griechenmarktviertel, ein ursprünglich dicht besiedeltes Wohn- und Gewerbegebiet, das schon zur Römerzeit bebaut war, gilt als bedeutendes Zeugnis eines nach dem Krieg geplanten innerstädtischen Wohnviertels. Das Wohnhaus Fleischmengergasse 10 dokumentiert zusammen mit seinen Nachbargebäuden die Nachkriegsarchitektur. Seine Fassade zeichnet sich durch das Vor- und Zurückspringen rechteckiger Flächen aus, die sich farblich voneinander abheben. Die Farbgebung hat auch im Gebäudeinnern eine besondere Bedeutung. Dort harmonieren die farbigen Geländerstäbe der Treppe (gelb und grau) mit den Treppenhauswänden (gelb und graublau). Die einfach-qualitätvolle Gesamtgestaltung sowie die Eingebundenheit des Wohnhauses in die Nachbarbebauung weisen das Objekt als integralen, erhaltenswerten Bestandteil des Straßenzuges aus.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0