Esch/Auweiler liegt im Nordwesten Kölns an der Grenze zu Pulheim und gehört zum Bezirk Chorweiler. Der Doppelname verweist auf zwei ursprünglich eigenständige Dörfer.
Esch ist alt: Als „villa ascha" wird es 989 in einer Schenkungsurkunde des Erzbischofs Everger für das Benediktinerkloster Groß St. Martin erwähnt – eine der ältesten Urkunden dieses Klosters. Auweiler taucht erstmals 1312 als „Ourwiler" auf, was auf ein Gehöft in wasserreichem Gebiet hindeutet. Über Jahrhunderte gehörten die Höfe Kölner Klöstern und Stiften; bis ins 19. Jahrhundert lebten die Menschen fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Bis 1975 gehörten beide Dörfer zur Gemeinde Sinnersdorf, dann wurden sie nach Köln eingemeindet und zu einem Stadtteil zusammengelegt.
Esch/Auweiler hat sich viel dörfliche Idylle bewahrt: Es ist der einzige Kölner Stadtteil ohne Hochhäuser und nahezu ohne Ampeln. Beide Ortskerne prägen historische Backsteinhöfe, einige werden noch landwirtschaftlich bewirtschaftet, dazu wenige Fachwerkbauten. Sehenswert ist die Kirche St. Martinus in Esch.
Mit der Eingemeindung verpflichtete sich Köln, ein Erholungsgebiet anzulegen: So entstand 1986 das Freizeitgebiet Stöckheimer Höfe rund um die Baggerseen, darunter der Escher See mit dem Strandbad „Sundown Beach".