Burgallee
Benannt nach Schloss Wahn, dem zentralen Wahrzeichen des Stadtteils. Die Burg wurde 1358 erstmals als "Hoff zu Wande" urkundlich erwähnt und im 17./18. Jahrhundert zum Wasserschloss erweitert; die heute sichtbare Gestalt mit vier symmetrisch angeordneten Flügeln ist das Ergebnis einer barocken Renovation 1753-1757. Seit 1820 ist Schloss Wahn im Besitz der Familie von Eltz-Rübenach. 1947 verpachtete die Familie das Schloss an die Universität zu Köln, die seit 1955 die Theaterwissenschaftliche Sammlung dort untergebracht hat – mit rund 700.000 Objekten (Theaterliteratur, historische Bühnenmodelle, Filmplakate, Masken) eine der grössten Theatersammlungen weltweit. Drei Baudenkmäler (das Schloss von 1753-1757 sowie zwei Bauten des 19. Jh. an Hausnummer 1) sind der Straße zugeordnet. Sie ist mit 842 m Länge eine der prägenden Achsen Wahns.
Quellen: