Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
1 Denkmal

Dechenstr.

Länge
244 m
Hausnummern
50825: ungerade 1–43, gerade 20–42
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Ernst Heinrich Karl von Dechen (1800–1889), einem der bedeutendsten Geologen des 19. Jahrhunderts und prägenden Wissenschaftler des Rheinlands. Dechen war von 1841 bis 1864 Berghauptmann und Oberbergamtsdirektor in Bonn. Im Auftrag der preußischen Regierung erstellte er ab 1855 die berühmte geologische Karte der Rheinprovinz und Westfalens in 35 Blättern (Maßstab 1:80 000) — eine kartographische Großtat, die die Geologie des Rheinlands erstmals systematisch erfasste. 1848 gründete er gemeinsam mit Leopold von Buch die Deutsche Geologische Gesellschaft; 1880 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Aachen. Nach ihm benannt sind die Geologie-Zeitschrift Decheniana und die Dechenhöhle im Sauerland. Im Neuehrenfelder Wissenschaftlerquartier steht er neben Liebig, Pettenkofer, Röntgen und Wöhler.


Die Dechenstraße befindet sich zwischen der Iltisstr. und der Takustr.. Dieses Viertel wird auch das chinesische Viertel genannt, da die Straßen nach Orten oder historischen Situationen aus dem sog. chinesischen Boxeraufstand benannt sind.

Die Wohnbebauung in der Dechenstraße erstreckt sich allein auf der nördlichen Seite. Auf der südlichen Seite befindet sich der Komplex der Realschule und dahinter die Anlage der "Schlösser Gärten". Dadurch haben die Bewohner vor allem der oberen Stockwerke der abgebildeten Häuser sehr sonniges Wohnen mit einem freien Blick bis an die Rückseite der Subbelrather Str..


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