Neuehrenfeld liegt im Westen Kölns, nördlich von Ehrenfeld, und gehört zum Bezirk Ehrenfeld. Rund 24.000 Menschen leben hier auf 2,55 Quadratkilometern.
Der Stadtteil geht auf die frühere Siedlung „Subbelrath" mit einem gleichnamigen Hof zurück. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde Neuehrenfeld als Planstadt konzipiert. Bewusst als Mittelpunkt angelegt wurde dabei der von Linden umsäumte Lenauplatz, benannt nach dem österreichischen Dichter Nikolaus Lenau (1802–1850). In seiner Mitte steht der Max-und-Moritz-Brunnen, eine Eisengussplastik des Kölner Bildhauers Hein Derichsweiler. Mit der großen Eingemeindung kam das Viertel 1888 zu Köln; den offiziellen Namen Neuehrenfeld erhielt es per Ratsbeschluss 1954.
An die Erstürmung der chinesischen Taku-Forts um 1900 erinnern Straßennamen wie Takuplatz, Takustraße und Iltisstraße. An der Stelle des früheren Israelitischen Asyls – eines jüdischen Krankenhauses mit Altenheim, das von 1908 bis 1942 bestand – entstand das Jüdische Wohlfahrtszentrum mit Synagoge, Grundschule und Kita.
Sehenswert sind die Kirchen St. Barbara, bekannt für ihre Orgelkonzerte, und St. Anna. Die Gründerzeithäuser mit Stuckfassaden rund um den Lenauplatz sind heute begehrter Wohnraum.