Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
3 Denkmale

Kartäusergasse

Länge
312 m
Hausnummern
50678: ungerade 5–11, gerade 4–38
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Stadtteil
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Erinnert an die Kölner Kartause St. Barbara — das einst größte deutsche Kartäuserkloster, gegründet 1334 von Erzbischof Walram von Jülich. Die Kartäuser sind ein besonders strenger katholischer Orden, gegründet 1084 vom hl. Bruno (in Chartreuse, Frankreich); die Mönche leben in Einzelzellen und schweigen nahezu ständig. Die Kölner Kartause wurde durch Bücherproduktion und Manuskripte zu einer der bedeutendsten Bibliotheken des spätmittelalterlichen Deutschland; bis Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sie eine der umfangreichsten Handschriftensammlungen der Stadt. 1794 löste die französische Besatzung das Kloster auf. Die Kartäuserkirche blieb erhalten und ist heute evangelische Pfarrkirche — eines der wichtigsten gotischen Bauwerke Kölns. Die Straßen Kartäusergasse, Kartäuserhof und Kartäuserwall erinnern an das große Klosterareal.

Quellen:

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