Ottoplatz
Benannt nach Nicolaus August Otto (1832–1891), Erfinder des Viertaktmotors und Mitbegründer der ersten Motorenfabrik der Welt — der „N.A. Otto & Cie." (1864), aus der die heutige Deutz AG hervorging. Otto, ein gelernter Kaufmann, baute 1863 in Köln seinen ersten atmosphärischen Gasmotor und 1876 den revolutionären Viertaktmotor — Vorläufer aller heutigen Verbrennungsmotoren in Autos und Lastwagen. Sein Compagnon Eugen Langen finanzierte das Unternehmen. Die Gasmotorenfabrik Deutz AG wurde später zur Klöckner-Humboldt-Deutz und schließlich zur Deutz AG — eines der großen Industrieunternehmen am rechten Rheinufer. Die Benennung des Bahnhofsvorplatzes am 19. Oktober 1951 nahm OB Robert Görlinger (siehe Görlinger-Zentrum in Bocklemünd) im Beisein von Bundespräsident Theodor Heuss vor. Auf dem Platz steht das Otto-und-Langen-Denkmal (1931, von Konrad Adenauer eingeweiht) mit einem originalen atmosphärischen Motor.