Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
3 Denkmale

Vogelsanger Str.

Länge
5.178
Hausnummern
50829: ungerade 413–545, gerade 448–550
Fotografien
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Stadtteil
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Trägt den Namen des Stadtteils Vogelsang — historisch die Verbindungsstraße zwischen dem mittelalterlichen Bauerndorf Bickendorf bzw. der wachsenden Vorstadt Ehrenfeld und dem ländlichen Hofgut Vogelsang im Westen. Der Name „Vogelsang" ist ein traditioneller Hof- und Flurname für Lagen mit reichem Vogelvorkommen — er ist im Rheinland mehrfach belegt. Die Straße ist heute eine wichtige West-Ost-Verbindung zwischen den westlichen Stadtteilen und dem Bahnhof Köln-Ehrenfeld. Sie passt thematisch — über die Stadtteilgrenze hinaus — zum 1931 gegründeten Stadtteil und seinem konsequenten Vogel-Naming (siehe Vogelsanger Markt).

Die Vogelsanger Straße führt von der Unterführung der Bahnlinie nach Bonn an der Moltkestraße in Neustadt Nord durch Ehrenfeld, kreuzt den Ehrenfeldgürtel, unterquert die Bahnlinie nach Aachen, kreuzt die Äussere Kanalstraße, unterquert die Bahnlinie nach Mönchengladbach/Venlo, durchquert die namensgebende Siedlung Vogelsang und endet an der Militärringstraße.

Die Siedlung Vogelsang ist eine der in den frühen 30er Jahren entstandenen Erwerbslosen- und Stadtrandsiedlungen. Dabei wurden zum Teil in Selbsthilfe schlichte Einfamilienhäuser errichtet, die, auf relativ großen Grundstücken, erwerbslosen Industriearbeitern und ihren Familien eine Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln ermöglichen sollten.

Entsprechend dem Namen der Siedlung sind die alle Straßen nach verschiedenen Vögeln benannt.


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