Zum Bergfried
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Straßenname mit Bezug auf den Bergfried – den höchsten Turm einer mittelalterlichen Burg. Der Bergfried (althochdeutsch bercvride = "der Bergende, Schützende") war meist freistehend und diente vor allem als letztes Rückzugsgebäude im Belagerungsfall: Eingang oft hoch oben in 5-10 m Höhe, nur über abnehmbare Holztreppen erreichbar. Im Gegensatz zu Wohntürmen war er meist unbewohnt, im oberen Teil mit Wachstube und Pechnase, im unteren oft mit dem Verlies (Burgverliess) ausgestattet. Bergfriede sind ein zentrales Erkennungsmerkmal der Burgenarchitektur des Hochmittelalters und gaben rheinischen Höhenburgen ihr typisches Profil. Die Wahner Straße "Zum Bergfried" reiht sich in das Schloss-Wahn-Quartier ein.
Quellen: