Wohnhaus
Eythstraße 13 · Kalk
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_1135 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Eythstraße 13, 51103 Köln |
| Baujahr | um 1900 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 13.10.1982 |
| Stadtteil | Kalk |
Dieses um 1900 entstandene Wohnhaus, bei dem nach starken Kriegsschäden nur noch die Fassade stand, ist 1951 auf verändertem Grundriß, jedoch unter detailgetreuer Erhaltung des Fassadenbildes, wieder errichtet worden.
Die dreigeschossige, fünfachsige Backsteinfassade weist einen Erker auf Konsolen mit Balkon und schmiedeeisernem Gitter sowie Werkstein-Fensterleibungen mit Stichbogen (Erdgeschoß) und Rundbogen-Abschluß (erstes Obergeschoß) und mit einem waagerechten Sturz im zweiten Obergeschoß auf. Den oberen Abschluß bildet eine Werksteinbalustrade, hinter der sich heute ein Flachdach befindet. Fenster und Haustüre sind dem Originalzustand nachempfunden.
Weitgehend symmetrisch angelegte Fassade mit Renaissance- und Jugendstil-Merkmalen, die eine deutliche Betonung der Mittelachse des ersten Obergeschosses aufweist. Dieses Haus ist ein Beispiel für einen behutsamen Wiederaufbau der frühen 50er Jahre, zu einem Zeitpunkt also, als ruinöse Bausubstanz in der Regel einer Neubebauung weichen mußte.
Das Haus ist als Bindeglied zwischen dem Denkmalbau Eythstraße 13 und der denkmalwerten Fassadenzeile Eythstraße 21-29 von Bedeutung. Die bis 1910 selbständige Stadt Kalk entwickelte nach der Jahrhundertwende in der Eythstraße ein Wohngebiet mit Bauten eines gehobenen Qualitätsstandard, der sich stark von den in Kalk vorherrschenden Arbeiterwohnbauten unterschied.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0