Wohnhaus
Gumprechtstraße 17 · Ehrenfeld
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_1707 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Gumprechtstraße 17, 50825 Köln |
| Baujahr | 1902 bis 1904 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 25.10.1983 |
| Stadtteil | Ehrenfeld |
Das Wohnhaus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen des Stadtteils Ehrenfeld. Das Gebäude steht in einem nahezu geschlossen erhaltenen Häuserverband einer geplanten Straßenanlage aus der Zeit kurz nach der Jahrhundertwende. Die Straßenplanung steht in direktem Zusammenhang mit der städtebaulichen Planung um den Helmholtzplatz. Es handelt sich hierbei um eine relativ frühe, städtisch gelenkte Wohnhaus-Konzeption, die sich bewußt gegen die bisherige, zufällig gewachsene Gemenge-Lage von Industrie- und Wohnbauten im angrenzenden Gebiet (Leyendekkerstraße und Hospeltstraße u.a.) absetzt und städtebaulich funktional und sozial an die Bebauung nördlich der Venloer Straße (Alpenerplatz und Alpenerstraße) anschließt. Die Straße in ihrer relativ einheitlichen Bebauung mit Mietwohnbauten für den Mittelstand und die Arbeiterbevölkerung ist zugleich Ausdruck für die zeittypische Bau-Initiative, die in Ehrenfeld von wenigen, kleineren Bauunternehmern ausging.
Das vierachsige und dreigeschossige Wohnhaus wurde in den Jahren 1902 bis 1903 errichtet. Die im Erdgeschoß durch horizontalen Fugenschnitt gegliederte Fassade mit einer toreinfahrt in der rechten Außenachse besitzt in den Obergeschossen vornehmlich horizontal gliedernden Stuckzierat der Gotik und des Jugendstils. Abgesehen von der im Inneren erhaltenen Grundrißstruktur sind besonders der Terrazzofußboden im Hausflur, die Steintreppe und einige Zimmertüren für die erhaltenswerte Bausubstanz bedeutend.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0