Wohn- u. Geschäftshaus
Trimbornstraße 21 · Kalk
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_2710 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohn- u. Geschäftshaus |
| Adresse | Trimbornstraße 21, 51105 Köln |
| Baujahr | um 1905 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 16.10.1984 |
| Stadtteil | Kalk |
Das Haus ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Kalk, da es den sprunghaften Ausbau dieses industriellen Vororts nach der Jahrhundertwende dokumentiert. Nach der Ansiedlung von großen Industriebetrieben außerhalb der Rayongrenze in der Mitte des 19. Jh. (1856 die Maschinenfabrik von Sievers & Co, 1858 die chemische Fabrik von Grüneberg & Vorster, 1859 die Bierbrauerei Sünner, 1872 die Kalker Werkzeugmaschinenfabrik Breuer, Schumacher & Co) entwickelte sich Kalk zu einer selbständigen Stadt (1877). Dieser wirtschaftliche Aufschwung führte zu einer immer intensiveren Bebauung des bisher freien Geländes in der Nähe der Industrieanlagen und entlang der Kalker Hauptstraße vor allem mit Wohnhäusern für Arbeiter und Angestellte der umliegenden Industrie.
Das viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus Trimbornstraße 21 wurde um 1900 errichtet. Es zeigt eine vierachsige Fassade mit Stuckgliederung im Stil der französischen Neorenaissance. Stilähnliche Schaufenster und Tür des Ladenlokals weisen auf die ursprüngliche ästhetische Einheit der Fassadengestaltung hin. Im Hausinnern ist erhaltungswürdig: dreifarbiger Terrazzofußboden im Hausflur, eine Terrazzotreppe mit Eisengeländer mit Holzhandlauf. Mit den Häusern Trimbornstraße 3, 5, 9, 11, 15, 17, 4, 20, 22, 24, 26, 28, 34 bildet das o. g. Objekt ein städtebauliches Ensemble von viergeschossigen, meist vier Achsen breiten Mietstockwerkbauten, die alle nach der Jahrhundertwende, jedoch im Historizismus errichtet wurden.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0