Wohnhaus
Simon-Meister-Straße 34 · Nippes
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_3251 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Simon-Meister-Straße 34, 50733 Köln |
| Baujahr | 1910 bis 1914 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 14.10.1985 |
| Stadtteil | Nippes |
Das Haus ist ein orts- und baugeschichtliches Zeugnis von Nippes. Es dokumentiert in seiner Erscheinung die Bebauungsphase der Simon-Meister- Straße um 1910 - 1914.
Es weist sich als 4geschossiges Wohnhaus aus, dem hofwärts ein Seitenhaus angefügt ist. Vom Typ vertritt es eine großstädtische Variante des für Köln charakteristischen Dreifensterhauses mit L-förmigem Grundriß.
Der baukünstlerische Wert des Hauses besteht in der architektonischen Übereinstimmung mit den benachbarten Häusern Nr. 36 - 40. Mit diesen bildet es eine Viererhausgruppe von auf Gesamtwirkung zielender, spiegelgleicher Anordnung. Die Straßenfassade des Hauses besitzt zwar nicht mehr den originalen Wandverputz mit Stuckgliederung; sie ist aber in der Originalordnung erhalten. Sie wird gegliedert durch einen breiten Werksteinsockel, einen über die OGs reichenden Erker und einen hohen Dachgiebel. Die ästhetische Einheit der Fassadengestaltung wird durch weitgehend original erhaltene Ausstattungsteile wie Haustür, Wohnungs- und Kellergeschoßfenster, Kellerdurchgangstür betont. Loggien öffnen die Rückseite zum Hof. In Hausinnern sind von der Originaleinrichtung vorhanden: Marmorausstattung (Fußboden, Differenzstufen, Wandverkleidung), Wand- und Deckenstuck, ornamentierte Fußbodenfliesen im Eingangsbereich, Terrazzotreppe mit gedrechseltem Geländer, Fenster mit Marmorsohlbank im Treppenaufgang; Stuckdecken (erstes bis viertes Geschoß) im Vorderhaus.
Städtebaulich ergibt die Häuserzeile Nr. 34 - 40 mit den Gebäuden Nr. 28, 30, 25 b, c und d ein Ensemble von Altbauten, das in seiner architektonischen Vielgestaltigkeit im Mittelbereich der Simon-Meister-Straße in Erscheinung tritt.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0