Wohnhaus
Nonnenstrombergstraße 11 · Klettenberg
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_4038 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Adresse | Nonnenstrombergstraße 11, 50939 Köln |
| Baujahr | um 1925 |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 10.02.1987 |
| Stadtteil | Klettenberg |
Das viergeschossige, dreiachsige Gebäude mit etwas hervortretender Putzfassade schließt an der Nonnenstrombergstraße einen größeren, auf dreieckigem Grundriß errichteten, Gebäudekomplex zum Klettenberggürtel und zur Siebengebirgsallee ab. Ein mehrfach horizontal profilierter Erker betont die Mittelachse mit 1. zum 2. OG mit Balkon im 3. OG, an dem sich zwischen den von Profilen eingefaßten Fenstern ein Pflanzen- und Tierornament befindet. Der rechts befindliche, überdachte Hauseingang weist eine Rahmung im Karniesprofil auf. Ein scharrierter Putzsockel bildet im EG den unteren Abschluß der Fassade. Die Betonung der Mittelachse verleiht der Fassade eine ausgeprägte vertikale Bindung, die durch den abgewalmten Dachgiebel ihren oberen Abschluß findet. Dergestalt spiegelt die Fassade die Proportionen des Hauskerns entsprechend seinem Querschnitt.
Im Hausflur und im Treppenhaus befinden sich die Terrazzotreppen, das gedrechselte Holzgeländer und Holzhandlauf mit Antrittspfosten in originalem Zustand.
Nach der Industrialisierung und Besiedlung der Region von Klettenberg und Sülz in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts setzt um die Jahrhundertwende die Bebauung zwischen Gottesweg und Klettenberggürtel ein. Für die Nonnenstrombergstraße, wie für diese ganze Region, ist die Errichtung von Miethausblöcken charakteristisch, die eine umfangreiche Bautätigkeit auf diesem Gebiet dokumentieren, zu denen auch das o. g. Objekt gehört.
Durch den baugestalterischen Zusammenhang mit den Gebäuden Nonnenstrombergstr. 13, 15, 17, 10 und den Eckblöcken zum Klettenberggürtel als Denkmalensemble gewinnt das o. g. Objekt seine Bedeutung durch seine Teilhabe an einem auffallenden städtebaulichen Konzept in Klettenberg, das auf die Wirkung im Straßenraum angelegt ist, in dem sich ein Formwille für markante, im Stadtbereich aufeinander abgestimmte Architekturen ausspricht.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0