Büro- und Geschäftshaus
Wallrafplatz 7 · Altstadt/Nord
| Baudenkmalnummer | DE_05315000_A_6921 |
|---|---|
| Typ | Gebäude-Denkmal |
| Bezeichnung | Büro- und Geschäftshaus |
| Adresse | Wallrafplatz 7, 50667 Köln |
| Baujahr | 1951 |
| Architekt / Planung | Peter J. Dräger |
| Eigentum | privates Eigentum |
| Eingetragen seit | 27.09.1993 |
| Stadtteil | Altstadt/Nord |
Erbaut 1951 von Peter J. Dräger; 5 Geschosse, erneuerte Ladenausbauten im Erdgeschoß, verputztes Staffelgeschoß mit zweiseitig umlaufendem originalem Ziergitter als Terrassenbegrenzung, Flachdach, 2 Achsen mit je 4 Fenstern, wobei jeweils das äußere Fenster weiter von einer 3er-Fenstergruppe abgerückt ist; Natursteinfassade, erneuerte Fenster mit Metallrahmung, originale Haustür an der ebenfalls zweiachsigen Westfassade (1 Fenster links, 3 rechts). Rückseite teils backsteinsichtig, teils verputzt; Fenster erneuert; kleiner Hof. Im Innern Marmorboden; original: Marmortreppenstufen, Natursteinverkleidung der Wände, Metalltreppengeländer mit goldfarbigem Handlauf, Aufzugstüren.
Oben genanntes Objekt befindet sich im Altstadtkern, der im Zweiten Weltkrieg zu 90 % zerstört worden ist. Auch die Bebauung des 1830 angelegten Wallrafplatzes fiel größtenteils dem Krieg zum Opfer. An der Nordseite des Platzes entstand in der Wiederaufbauphase das Wohn- und Geschäftshaus Nr. 7, das mit seinem Nachbargebäude Nr. 9 die alte Fluchtlinie der Vorgängerbauten an dem ehemals verkehrsreichen Wallrafplatz bewahrt. Mit seiner sensiblen Fassadengliederung der Obergeschosse (leider wurde die Ladenzone im Erdgeschoß so verändert, daß der heutige Eindruck nicht mehr dem des ursprünglichen Entwurfgedankens entspricht) und dem leicht vorkragenden Flachdach dokumentiert es die 50er-Jahre-Architektur der Domumgebung. Gleichzeitig ist es unverzichtbarer Bestandteil des 50er-Jahre-Gebäudeensembles, das den Wallrafplatz kennzeichnet.
Quelle: Denkmalliste der Stadt Köln, Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Zero 2.0